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Evangelische Emmaus-
Kirchengemeinde Düsseldorf



Emmaus bewegt sich weiter...

Liebe Gemeindemitglieder, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Freunde und Kooperatoren,

in der Predigt im Auftaktgottesdienst zu emmausbewegtsich fragte ich danach, ob es uns gelingen wird, Jesus in die Wüste zu folgen, uns der Verunsicherung zu stellen und am Ende vielleicht sogar etwas von unserer Angst vor dem Tod zu überwinden. Die Verunsicherung, die wir jetzt erleben, haben wir uns nicht ausgesucht. Aber wir können uns entscheiden, ob wir sie annehmen und wie wir ihr begegnen. Die Pandemie lehrt uns, mit einem hohen Maß an Ungewissheit zu leben. Wir werden von Tag zu Tag neu beobachten und erkennen müssen, was geschieht und wie wir damit umgehen.

Diesen Brief schreibe ich im Auftrag des Presbyteriums. Wir möchten deutlich machen, mit welcher Haltung und mit welcher Strategie wir dem entgegen gehen, was kommt. Das Projekt emmausbewegtsich hatte furios begonnen und ist nach drei Wochen ausgebremst worden. Auch alle anderen Angebote und Gruppen setzen vorerst aus. Uns ist aber deutlich geworden, dass zwar das Projekt gestoppt wurde, nicht aber die Bewegung und die Dynamik die in uns steckt.

Wir wollen aber schon jetzt herausfinden, wie sich der gemeinsame Geist, der Aufbruch, die neue Art des Miteinanders, unter diesen Umständen weiter entwickeln lässt. Wie können wir uns gegenseitig halten und unsere Gemeinschaft leben, ohne, dass wir uns räumlich begegnen? Wo ist unsere geistliche Mitte, wenn die Gottesdienste nicht stattfinden? Wie können wir einladen, wenn die Türen geschlossen bleiben? Wir werden nach Formen suchen, mit denen das möglich ist und haben auch schon ein paar Ideen.

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Vor allem aber ist wichtig: Wir sind da! Wir sind ansprechbar! Das Pfarrteam, das Gemeindebüro, das zentrum plus, die Jugendeinrichtungen. Wir sind erreichbar und lenken unsere Arbeitskraft dahin, wo sie gebraucht wird. In Seelsorge, konkreter Hilfe, Vermittlung von Unterstützung und auch in die Vorbereitung auf die Zeit nach der Epidemie.

In den folgenden Wochen und Monaten wird Vieles über Anordnungen und nach Maßgabe der öffentlichen Anweisungen geregelt werden. Das Gemeindebüro wird eine wichtige Kommunikationsschnittstelle sein und kann (telefonisch) Auskunft geben über aktuelle Entscheidungen des Presbyteriums. Hier auf der Internetseite in der Rubrik aktuelles werden diese Informationen ebenfalls zu finden sein.

Ich hoffe für uns, dass Gott uns die notwendige Gelassenheit schenkt und wir einander zugewandt bleiben.

"Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet Gott den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott." (Jes 40,3)

Herzliche Grüße
Lars Schütt
(Vorsitzender d. Presbyteriums)