Beerdingung

"Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden."
Psalm 90, 12

Der Tod eines Kindes, eines Partners oder eines Freundes gehört zu den erschütterndsten Erfahrungen im Leben eines Menschen. Unsere seelsorgliche Begleitung richtet ihr Augenmerk nicht nur auf die Sterbenden, sondern auch auf ihre Angehörigen und nahe stehende Menschen.

Mit dem Sterben zu leben – dieser Gedanke leitet uns. Denn das eigene Sterben und den eigenen Tod zu bedenken, hilft und versöhnt zum Leben. Aber wie lebt es sich mit dem Verlust? Wie kommt man "über" den Verlust? Wie kann man als Partner/Partnerin, enger Angehöriger, Freund/Freundin die Bestattung eines Verstorbenen vorbereiten, bestehen und durchstehen?

In Situationen des Abschieds und der Trauer sind wir für Sie da. Wir möchten Ihnen helfen, im Loslassen und Erinnern eine innere Beziehung über den Tod hinaus zu gestalten.

Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer kommen auch an das Sterbebett oder in das Krankenhaus. Und Sie geben Auskunft in praktischen Fragen der Gestaltung einer Beerdigung. Kommen Sie mit Ihren Fragen zu uns. Ihre Ansprechpartnerin im Gemeindebüro ist Roswitha Wilke.


 

"Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.

Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?

Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete."

Huub Oosterhuis
niederländischer Theologe